Neuigkeiten aus Steuern, Recht & Wirtschaft "Oktober 2026"
Gestern um 10:06
Der Bundesfinanzhof entschied, dass die im Jahr 2022 an Arbeitnehmer ausgezahlte Energiepreispauschale als steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt werden durfte und dass diese einkommensabhängige Besteuerung verfassungsgemäß ist.
Die Übertragung von Immobilien auf den Ehegatten im Rahmen einer
Scheidungsfolgenvereinbarung kann ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft darstellen. Entscheidend ist, ob die Übertragung gegen den Verzicht auf vermögensrechtliche Ansprüche erfolgt.
Wer eine kürzere tatsächliche Nutzungsdauer eines Gebäudes geltend machen möchte, muss diese nachvollziehbar nachweisen. Laut Finanzgericht München kann dabei auch ein auf der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) basierendes Verkehrswertgutachten ausreichend sein.
Die Trennung von über 20 Jahre verbundenen Doppelhaushälften kann zur Entstehung einer "neuen Wohnung" im Sinne des § 7b EStG führen. In einem solchen Fall kommt die Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau in Betracht.
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Wir beraten Sie gerne.
In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:
Inhaltsübersicht:
Für Einkommensteuerpflichtige
- Bundesfinanzhof bestätigt Besteuerung der Energiepreispauschale bei Arbeitnehmern
- Immobilienübertragung im Zuge einer Scheidung kann steuerpflichtig sein
- Kürzere Nutzungsdauer: Auch Verkehrswertgutachten kann als Nachweis genügen
- Sonderabschreibung nach § 7b EStG auch bei Wiederherstellung einer vermietbaren Wohnung möglich
- Kosten für Hirnschrittmacher steuerlich absetzbar
- Anlage EÜR für 2026 wurde veröffentlicht
- Keine außergewöhnliche Belastung bei Kosten für Delfintherapie ohne vorherigen qualifizierten Nachweis
Für Körperschaftsteuerpflichtige
- Pensionszusage an Gesellschafter: Höchstzusagealter bleibt entscheidend
Für Gewerbesteuerpflichtige
- Wegfall des Verlustabzugs infolge des Todes eines Mitunternehmers
Verfahrensrecht
- Keine eidesstattliche Versicherung für datenschutzrechtliche Auskünfte von Finanzbehörden
Sonstiges
- Finanzämter wollen Unternehmensgründern schneller eine Steuernummer erteilen
- Ab dem 01.01.2027 müssen alle Arbeitgeber Entgeltunterlagen elektronisch führen
- Alkoholsteuer soll um 20 Prozent angehoben werden
Termine Steuern und Sozialversicherung
Oktober und November 2026